Quantensprung fürs Internet

Fast täglich bringt das Internet neue Nutzungen hervor: Telefonieren mit VoIP, HDTV-Empfang, Video on Demand sind schon Wirklichkeit oder stehen unmittelbar vor der Tür.
Mit Glasfaser-Direktanschluss (FTTH) halten auch die Internetverbindungen mit dieser Entwicklung Schritt. Außerhalb Europas prägt diese Technologie längst die Telekommunikationsnetze. Allein in Japan sollen bis in vier Jahren 30 Mio. FTTH-Anschlüsse stehen.

In Europa steckt FTTH noch in den Kinderschuhen. Derzeit sind nach Schätzungen lediglich einige 100.000 Endkunden mit Lichtwellenleiter bis in die Wohnung des einzelnen Teilnehmers ausgestattet. Doch hat inzwischen eine rasante Entwicklung eingesetzt, so dass sich das Bild bald ändern wird. Denn wer im Internet nicht nur surfen, sondern z.B. telefonieren und fernsehen möchte, der stößt mit der Verbindungsleistung gängiger ADSL-Anschlüsse rasch an Grenzen.

Keine Zukunft ohne ultraschnelle Breitbandverbindungen

Schon zum Empfang eines einzigen Internet gestützten Senders benötigt man 4 Megabit, in HDTV-Qualität sogar 15 bis 20 Megabit. Zusammen mit anderen Anwendungen kommen so pro Haushalt rasch 100 Megabit zusammen. Vor allem in Skandinavien setzt sich daher jetzt schon die Meinung durch, dass starke Kommunikationsstrukturen notwendig sind und in der globalisierten Wirtschaft handfeste Standortvorteile bieten.

Die EKM und die KVG schaffen die Infrastruktur für FTTH.